9. August 2008

Ab ins Klimacamp 08

22. Juli 2008

Bush Counter


2. Juni 2008

Viele Rekorde beim „3. Sport gegen Rassismus“

Die Linksjugend Kamenz veranstaltete ihr mittlerweile drittes Turnier gegen Rassismus. Das „3. Sport gegen Rassismus“ Turnier der Linksjugend Kamenz im alten Stadtbad kann dieses Jahr mit einigen Rekorden die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad Celsius nahmen zehn Teams mit über 40 aktiven Sportlerinnen und Sportlern am sportlichen Ereignis teil, darunter auch die Vorjahressieger „Acht Beine für ein Halleluja“. Wegen der großen Hitze entschieden sich die Organisatoren des Turniers spontan dazu die Getränke kostenlos an Zuschauer und Spieler herauszugeben. Unter den Gästen befanden sich auch der Bürgermeister der Stadt Kamenz Roland Dantz sowie die Vizepräsidentin des sächsischen Landtages Regina Schulz (Die Linke), welche das Turnier auch finanziell mit unterstützt hatte. In zwei Staffeln zu jeweils fünf Mannschaften kämpften die Teams um den Einzug ins Halbfinale und damit die Chance auf den Pokal. „Ein schöneres Zeichen kann man gegen Rassismus nicht setzen“, erklärte Mitorganisator Lutz Grzonka. Während sich „Acht Beine für ein Halleluja“ schnell als erste Mannschaft für das Halbfinale qualifizieren konnten, standen die übrigen Finalteilnehmer bis zum letzten Gruppenspiel noch nicht endgültig fest. Neben „Plan B“ und den „Bresi Ballers“ sicherten sich zuletzt noch das Team „Notausstieg“ ein Ticket für die Endrunde. „Von der großartigen Resonanz auf unser Turnier sind wir selbst sehr überrascht. Die Teilnehmer sind motiviert, die Gäste haben Spaß“, so das Zwischenresümee von Mitorganisator Robert Meyer. Das Finale, welches sich über drei lange Sätze hinzog, bestritten „Acht Beine für ein Halleluja“ gegen „Notausstieg“, wobei sich die Vorjahressieger knapp durchsetzen konnten. Platz drei ging an „Plan B“, welche zunächst in der Vorrunde sogar nur zu Zweit antraten. Knapp am Podest vorbei schrammten mit Platz vier die „Bresi Ballers“. Die Linksjugend Kamenz bedankt sich bei allen Teilnehmern, Unterstützern und natürlich den Gästen und freut sich schon jetzt auf „Sport gegen Rassismus“ im kommenden Jahr. Weitere Bilder gibt es HIER zu bestaunen!

22. April 2008

Kreistagswahlen Kamenz - Linksjugend Kamenz dabei

Am 8. Juni stehen die Kreistagswahlen an und mit Lutz Grzonka (18) und Robert Meyer (19) treten zwei junge Mitglieder der Linksjugend Sachsen sowie der Partei "Die Linke" an. Im Gegensatz zu CDU und SPD gibt Die Linke jungen Menschen die Chance sich aktiv in die Kommunalpolitik einzubringen. Gerade Jugendliche haben die Lust an Politik verloren. Daran wollen Lutz und Robert als Mitglieder des zukünftigen Kreistages arbeiten. Allein dies sollte schon Grund genug sein, die beiden Nachwuchspolitker bei der Kreistagswahl zu unterstützen. Weitere Informationen zur Kandidatur von Robert Meyer findet ihr Hier!

Ein Kurzporträt zu Lutz Grzonka folgt an dieser Stelle:
Wer bin ich überhaupt? Nachdem ich 12 Jahre in Kamenz zur Schule gegangen bin und im Sommer 2007 mein Abitur gemacht habe, arbeite ich im Moment im Rahmen eines „freiwilligen sozialen Jahres – Politik“ in der Kamenzer Stadtverwaltung.

Dementsprechend liegt mir für den zukünftigen Landkreis Bautzen besonders die Schulproblematik am Herzen:
Viele Bildungseinrichtungen, Gymnasien wie Mittelschulen und auch die Berufsschulzentren haben noch immer keine zufrieden stellende Ausstattung: Moderne Lehrmittel wie PCs oder Fernseher fehlen bzw. stehen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Ich werde für eine moderne Ausstattung aller Schulen, die ein optimales Lernen ermöglicht, eintreten.

Viele Entscheidungen werden über die Köpfe der Schüler hinweg entschieden: Ein flächendeckender Personennahverkehr muss geschaffen werden, um allen Schülern eine freie Schulwahl ermöglichen – räumliche Einschränkungen und weitere Schulschließungen darf es nicht geben. Außerdem muss der ÖPNV an die Stundenpläne angepasst werden, damit auch nach 9. oder 10. Stunden noch jedem Schüler der Nachhauseweg gesichert ist.

Außerdem sollten vom Kreis getragene Räumlichkeiten (Sporthallen etc.) für Sportvereine oder Jugendclubs kostenfrei oder ermäßigt nutzbar sein, um auch Jugendlichen aus finanziell Schwachen Familien eine Teilnahme an Sportangeboten etc. zu ermöglichen.

Viele vorhandene gute Projekte wie Ganztagsangebote müssen gefördert und ausgebaut werden.

Um aber optimal im Sinne der Jugend entscheiden zu können, genügen nicht einige Kreistagsmitglieder unter 30, sondern es müssen Jugendliche und Schüler als beratende Mitglieder in den Kreisjugendhilfeausschuss berufen werden und das Landratsamt muss stärker als bisher mit Schüler- und Elternvertretungen der Schulen zusammenarbeiten.

Gerade in Zeiten knapper Arbeits- und Ausbildungsplätze muss der Landkreis als großer kommunaler Arbeitgeber seiner Verantwortung gerecht werden und mehr Ausbildungsplätze bereitstellen. Die Bildung von Ausbildungsverbänden durch Unternehmen muss gefördert werden, damit die Jugend auch in der Region eine Zukunft hat.

Als Mitglied der Kamenzer Tafel e.V. weiß ich, dass ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit es im Kreis oft schwer hat. Egal ob Ehrenamtlicher Jugendhilfeverein, christliche Seelsorge- und Selbsthilfegruppen oder alle anderen gemeinnützigen Vereine: Der Kreis muss das Ehrenamt und gemeinnützige Tätigkeit fördern, finanziell und als beratender Ansprechpartner.

Neben jungen und sozial schwachen Menschen dürfen aber auch die Senioren nicht vergessen werden. In den Zeiten des demografischen Wandels werde ich dafür eintreten, durch flächendeckende medizinische Versorgung und Anpassung des ÖPNV auch für ältere Mitbürger optimale Lebensbedingungen in der Region zu schaffen.

Neben diesen besonderen Schwerpunkten gibt es natürlich auch noch viel anderes zu tun und zu erreichen. Interessierte können unserem Wahlprogramm gern die weiteren Ziele entnehmen, für die ich mit der Fraktion streiten werde, wenn ich in den Kreistag einziehen sollte. Ich glaube, dass eine gute Fraktion- und Ratsarbeit gerade vom Dialog verschiedener Generationen und Ansichten lebt und Diskussionen dadurch bereichert werden. Gerade durch Jugendliche in Zusammenarbeit mit erfahrenen Kommunalpolitikern wird die politische Landschaft noch lebendiger und bunter. Durch meine Tätigkeit in der Verwaltung habe ich bereits einen gewissen Einblick in kommunale Verwaltungsstrukturen und Abläufe erhalten und glaube daher, für die anstehenden Aufgaben gut gerüstet sein. Deshalb möchte ich für euer und Ihr Vertrauen sowie um die damit verbundenen Stimmen werben.

Packen wir es an und gestalten gemeinsam mit neuer Kraft den neuen Kreis!

10. April 2008

3. Sport gegen Rassismus in am 31. Mai in Kamenz

Pressemitteilung der Linksjugend Kamenz

3. „Sport gegen Rassismus“ Turnier am 31. Mai in alten Stadtbad Kamenz

Schon fast zur Tradition geworden ist das Volleyballturnier der Linksjugend Kamenz im alten Stadtbad. Das sportliche Zeichen gegen Rassismus geht nun mittlerweile in seine 3. Auflage. Auf den vielfachen Wunsch früherer Teilnehmer hin findet das Turnier nicht erst im September, sondern dieses Jahr bereits am 31. Mai 2008 statt. Die Regeln bleiben aber die gleichen: Gespielt wird in Vierer-Mannschaften + einem Auswechselspieler. Los geht es wie auch in den Jahren zuvor am Sonnabend um 10.00 Uhr. Den Gewinnern winken neben einem Pokal weitere tolle Preise. Für das leibliche Wohl wird bei solidarischen Preisen gesorgt sein. Anmeldungen für das 3. „Sport gegen Rassismus“ Turnier sind ab sofort über
jungelinke-kamenz@gmx.de möglich!

Mit „Sport gegen Rassismus“ möchte die Linksjugend Kamenz ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit setzen. Gerade in den letzten Monaten haben die rechtsextremen Vorfälle in Kamenz und Umgebung zugenommen. Mit der NPD tritt bei den kommenden Kreistagswahlen für den zukünftigen Großkreis Bautzen eine Partei an, welche laut unserer Meinung wegen ihrer Ideologie verboten gehört. Deshalb möchte die Linksjugend vor allem bei den jungen Menschen für mehr Toleranz gegenüber Migranten und Minderheiten sowie für ein stärkeres Demokratiebewusstsein werben. Der Sport ist unserer Meinung nach dafür ein wichtiger Weg.

19. März 2008

"Think global, act local." Kommunalwahlprogramm für junge Leute erarbeitet.

Kamenz, 16.03.2008: Am Wochenende (14.-16.03.) fand in Kamenz das Landesjugendtreffen der Linksjugend ['solid] Sachsen. Inputreferate, die z.B. die Geschichte des Feminismus thematisierten, setzten die angefangenen Diskussionen der letzten Treffen fort.

Das Hauptaugenmerk des Wochenendes lag aber auf der Erarbeitung eines Kommunaljugendwahlprogramms. Unter dem Motto "Think global, act local." wurde eine Grundlage erarbeitet, die Fundament und Anregungen für kommunalpolitische Arbeit junger Menschen in Sachsen bieten will. Ausbildungsstau, Mobilität, Bildungspolitik und freie Kultur sind beispielweise Themen, die im Programm im "ist" Zustand beschrieben werden, und denen unsere Vorstellung - wie es sein sollte - gegenübergesetzt werden. Probleme einer jeweiligen Stadt, kann man nicht einfach auf ganz Sachsen hochrechnen. Deswegen sollen aus diesen Grundlagen, spezifische Forderungen für die jeweiligen Kreise oder Städte erwachsen. Weiterhin beschloss das Landesjugendplenum - das höchste Gremium der sächsischen Linksjugend - die Arbeit eines Jugendwahlprogramms, für das "Superwahljahr" 2009 zu beginnen. In verschiedenen Arbeitsgruppen sollen Themen, die speziell Jugendliche angehen, diskutiert und bearbeitet werden. Grundlage dafür sind die inhaltlichen Eckpunkte der Linksjugend Sachsen, sowie die programmatische Gründungserklärung der LINKEN Sachsen.

5. März 2008

Landesjugendplenum in Kamenz - Pressemitteilung

Die Linksjugend Kamenz und die Linksjugend ['solid] Sachsen laden vom 14. bis 16. März nach Kamenz zum Landesjugendplenum ein.

Frisch und neu. Die Linksjugend ['solid], welche aus der ehemaligen Jungen Linken Sachsen hervorgegangen ist, veranstaltet ihr erstes Landesjugendplenum und hat sich dafür die Lessingstadt Kamenz ausgesucht. Tagungsort wird das Stadttheater Kamenz sein. Aktuelle Themen des Plenums sind die Kreistagswahlen im kommenden Juni, bei welchen auch junge linke Nachwuchspolitiker aus Kamenz und ganz Sachsen antreten werden. Schwerpunkte des Jugendwahlprogramms stellen dabei die Themen Bildung und Ausbildung, Umwelt, Rechts, ÖPNV sowie selbstgestaltete Freiräume und Kultur dar.
Weiteres Thema des öffentlichen Plenums wird eine Debatte zum Thema Feminismus (Gleichstellung der Geschlechter) sein. Die Linksjugend rechnet mit rund 100 Teilnehmern aus ganz Sachsen. Eingeladen sind alle linksdenkenden jungen Menschen, welche sich aktiv in die Politik einbringen wollen oder einfach mal Gleichgesinnte für spannende Diskussionen suchen. Für Freunde und SympathisantInnen von außerhalb gibt es eine Übernachtungsmöglichkeit mit Schlafsack gleich um die Ecke in einer Turnhalle.


Hier die vorläufige Tagesordnung:
Freitag

ab 18:00 Uhr Anreise und Abendbrot
20 - 22:30 Uhr Seminare zum Thema Feminismus
• § 218
• Gleichstellung in Satzung und GO
• Die schlechte Welt für die Frauen/ Minderheiten
• Brauchen wir Geschlechter?
ab 22:30 Uhr „gemütlicher Ausklang“

Sonnabend
ab 8:30 Uhr Frühstück
ab 10:00 Uhr Auswertung Seminare vom Freitag, Abstimmung Anträge
ab 13:00 Uhr Mittag
ab 14.00 Uhr Kommunalwahlen, Vorstellung und Auswertung Tour, Erfahrungsberichte
JugendkommunalWahlProgramm– Diskussion in Gruppen zu den
einzelnen Gebieten und Antragsdebatte
ab 18:30 Uhr Abendbrot
ab 19:30 Uhr Bundesprogramm, Entstehung und Inhalt, Diskussion und Antragsdebatte
abends „gemütlicher Ausklang“

Sonntag
10:00 Uhr Satzungsänderungen
10:30 Uhr Wahlen Delegierte Bundesdelegiertenkonferenz
13:00 Uhr weitere Anträge