10. September 2007

Erfolgreich gegen Rassismus

Politik. Junge Linke und die Freien Wähler Kamenz und Ortsteile gemeinsam gegen Rassismus aktiv im Alten Stadtbad Kamenz
Petrus schien an diesem Sonnabend kein Fan des Sports gewesen zu sein, denn in regelmäßigen Abständen schickte der Wettergott Regenschauer und Nieselregen über Kamenz und das Alte Stadtbad. Doch davon ließen sich die rund 40 Teilnehmer des „2. Sport gegen Rassismus“ Volleyballturniers nicht abschrecken. Insgesamt sieben Mannschaften spielten schon wie im Vorjahr um den Sieg und damit für eine gute Sache. Unterstützung erhielt die Junge Linke Kamenz dieses Jahr erstmalig von den Freien Wählern Kamenz und Ortsteile. Wie schon im Jahr 2006 waren auch junge Linke aus Zittau mit am Start. Vertreter der Initiativen „NO-NPD“, „Bundeswehr raus aus Afghanistan“ und die Lausitzer Antifa standen den Teilnehmern für das ein oder andere politische Gespräch zur Verfügung. Der Erfolg der Idee wurde daran deutlich, dass sich einige Spieler bereits zum zweiten Mal aktiv beteiligten, aber auch neue Gesichter den Weg ins Alte Stadtbad fanden. Die sieben Mannschaften lieferten sich einen harten Wettstreit, wobei sie tatkräftig von den etwas „anderen“ Cheerleadern lautstark angefeuert wurden. „Dieses Turnier vereinte Menschen aus vielen Bereichen des Alltages und beweist, dass nicht nur Menschen des linken Spektrums ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen wollen“, so die Vertreter der Jungen Linken Kamenz und der Freien Wähler. Jeder Teilnehmer bekam für seinen Einsatz ein T-Shirt geschenkt. Auf eine Startgebühr verzichtete man absichtlich um auch jeden eine Teilnahme zu ermöglichen. Den kleinen Snack für zwischendurch gab es zum Solipreis, warme Getränke gab es für alle Beteiligten aufgrund des Schmuddelwetters umsonst. Im sportlichen Wettstreit setzte sich schließlich das Team „8 Beine für ein Halleluja“ erfolgreich durch, Platz zwei belegte das Team „Bagger Party“ und den dritten Podestplatz konnten sich die Jungs von „Fettprinz und Diener“ sichern. Der Erfolg des Turniers gibt den Veranstaltern Recht, einige Spieler haben sogar bereits ihre erneute Teilnahme für das Jahr 2008 in Aussicht gestellt. Dank gilt an dieser Stelle vor allem den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, unseren Freunden aus Zittau, den Freien Wählern, der Landtagsabgeordneten Regina Schulz (Die Linke) für die Stiftung der Preise, sowie der Jungen Linken Sachsen für die Finanzierung der T-Shirts.
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