Die Linksjugend Kamenz veranstaltete ihr mittlerweile drittes Turnier gegen Rassismus. Das „3. Sport gegen Rassismus“ Turnier der Linksjugend Kamenz im alten Stadtbad kann dieses Jahr mit einigen Rekorden die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad Celsius nahmen zehn Teams mit über 40 aktiven Sportlerinnen und Sportlern am sportlichen Ereignis teil, darunter auch die Vorjahressieger „Acht Beine für ein
Halleluja“. Wegen der großen Hitze entschieden sich die Organisatoren des Turniers spontan dazu die Getränke kostenlos an Zuschauer und Spieler herauszugeben. Unter den Gästen befanden sich auch der Bürgermeister der Stadt Kamenz Roland Dantz sowie die Vizepräsidentin des sächsischen Landtages Regina Schulz (Die Linke), welche das Turnier auch finanziell mit unterstützt hatte. In zwei Staffeln zu jeweils fünf Mannschaften kämpften die Teams um den Einzug ins Halbfinale und damit die Chance auf den Pokal. „Ein schöneres Zeichen kann man gegen Rassismus nicht setzen“, erklärte Mitorganisator Lutz Grzonka. Während sich „Acht Beine für ein
Halleluja“ schnell als erste Mannschaft für das Halbfinale qualifizieren konnten, standen die übrigen Finalteilnehmer bis zum letzten Gruppenspiel noch nicht endgültig fest. Neben „Plan B“ und den „Bresi Ballers“ sicherten sich zuletzt noch das Team „Notausstieg“ ein Ticket für die Endrunde. „Von der großartigen Resonanz auf unser Turnier sind wir selbst sehr überrascht. Die Teilnehmer sind motiviert, die Gäste haben Spaß“, so das Zwischenresümee von Mitorganisator Robert Meyer. Das Finale, welches sich über drei lange Sätze hinzog, bestritten „Acht Beine für ein
Halleluja“ gegen „Notausstieg“, wobei sich die Vorjahressieger knapp durchsetzen konnten. Platz drei ging an „Plan B“, welche zunächst in der Vorrunde sogar nur zu Zweit antraten. Knapp am Podest vorbei schrammten mit Platz vier die „Bresi Ballers“. Die Linksjugend Kamenz bedankt sich bei allen Teilnehmern, Unterstützern und natürlich den Gästen und freut sich schon jetzt auf „Sport gegen Rassismus“ im kommenden Jahr.
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